Abbildung 5: Verteilung der a) Torfe sowie Überdeckungen und b) Nutzung im Hammelwarder Moor

Das Hammelwarder Moor im Bereich der Braker Sielacht besitzt eine Fläche von ca. 10,7 km², von denen 9,9 km² aus Niedermoor- und 0,8 km² aus Hochmoortorfen gebildet sind. Die Torfe besitzen nach Schneekloth & Tüxen (1975) eine Mächtigkeit von 1-2 m im Bereich der Niedermoorflächen und werden von Seggen- und Schilftorfen mit variierendem Zersetzungsgrad aufgebaut. Weite Bereiche des Hammelwarder Moores, vor allem im Osten des Gebietes, sind mit einer künstlich aufgebrachten Kleidecke überlagert (Spittkultur). Die Mächtigkeit der Kleidecke variiert dabei von einem bis mehreren Dezimetern (siehe Abb. 5a). Lediglich im Zentrum sowie im nordöstlichen Bereich des Moores stehen Torfe direkt an der Geländeoberfläche an. Das Hammelwarder Moor wird mit wenigen Ausnahmen fast ausschließlich als Grünland genutzt (Abb. 5b). Da das Moor unterhalb des Meeresspiegels und ebenfalls tiefer als die umliegenden Gebiete liegt, erfolgt die Regulierung des Wasserhaushaltes über drei voneinander abgrenzbare Pumpgebiete (Abb. 5b). Die Einrichtung der Exaktversuche erfolgt auf nicht mit Klei überdeckten Niedermoorflächen im Nordwesten des mittleren Pumpgebiets 2 (Abb. 5b). In Pumpgebiet 1 werden die Wasserstände so hochgefahren, wie es die Bewirtschaftung noch erlaubt. Für dieses Gebiet werden der Status quo der Wasserstände und der Treibhausgasemissionen ermittelt und Szenarienberechnung durchgeführt.

 

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